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WTC Cup 2018

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13. März 2018

 

 

Ochtruper Sportgala

Matthias Albers, Schütze aus Leidenschaft

Auszug aus den Westfälischen Nachrichten vom Di., 23.01.2018

Vor zwei Jahren hatte der Ochtruper Matthias Albers erstmalig eine Flinte in der Hand. Bei den Vorbereitungen für einen Jagdschein kam er zum ersten Mal mit dem Schießen in Berührung. Schnell entdeckte er seine Leidenschaft für den Sport mit der Flinte und wollte mehr, als nur auf die Jagd gehen.
Gerade einmal zwei Jahre ist es her, dass der Ochtruper bei den Vorbereitungen für einen Jagdschein zum ersten Mal mit dem Schießen in Berührung kam. Schnell entdeckte er seine Leidenschaft für den Sport mit der Flinte und wollte dann auch mehr, als nur auf die Jagd zu gehen.
Infiziert durch seinen Vater Karl-Hans schloss sich Matthias Albers dem in Coesfeld ansässigen Verein WTC Flamschen an, wo er das Jagdparcoursschießen zu seiner Passion gemacht hat.
Im Gegensatz zum Skeet- und Trap-Schießen sei die Jagdparcoursdisziplin deutlich abwechslungsreicher und zeitintensiver, wie Albers erklärt: „Hier ist jeder Parcours anders. Man schießt im Laufe eines Turniers von unterschiedlichen Ständen, und die Tontauben können aus allen Richtungen kommen“, so der Schütze. Diese Herausforderung mache den Sport, bei dem mit Schrot und Flinte geschossen wird, vor allem zu einer enormen Konzentrationsaufgabe. „Man bekommt die Tauben vorher gezeigt und muss sie sich merken“, so Albers.
Die Turniere, die sich über ganze Tage erstrecken, absolvieren die Teilnehmer in kleinen Gruppen, die Rotten genannt werden. „Es schießt aber jeder für sich alleine“, berichtet Albers, der mit seiner Nominierung für die Wahl zum Ochtruper Sportler des Jahres vor allem auf die Randsportart aufmerksam machen möchte.
Seit der Ochtruper vor circa anderthalb Jahren mit dem Jagdparcoursschießen angefangen hat, ist er vor allem in den Sommermonaten an nahezu jedem Wochenende mit seinem Vater unterwegs – entweder auf der Anlage des WTC Flamschen oder bei internationalen Turnieren. „Das Schöne daran ist, dass man immer dieselben Leute trifft. Bei mir haben sich da schon viele Freundschaften gebildet“, berichtet Karl-Hans Albers. Besonders in den Niederlanden nehmen die beiden gerne an den Wettbewerben teil, doch auch in England, wo das Schießen eine Nationalsportart ist, gebe es viele interessante Anlagen.
Ein sportliches Ausrufezeichen auf lokaler Ebene setzte Matthias Albers 2016 bereits beim Vereinsturnier des Ochtruper Hegerings, wo er sich gleich bei seinem Debüt den Meistertitel sicherte. Im August desselben Jahres nahm er erstmalig an den Deutschen Meisterschaften in Sörnewitz teil, wo er in der Kategorie der Jugendlichen – sie umfasst alle Teilnehmer bis 21 Jahren – die Bronzemedaille holte. Das allerdings sollte erst der Anfang sein: Im vergangenen Jahr holte sich Albers in Dornsberg den Junioren-Meistertitel auf Bundesebene und gewann ebenfalls den stark besetzten Blaser-Cup in Coesfeld.
Der sportlichen Zukunft blickt Matthias Albers entspannt entgegen. Konkrete Ziele hat sich der 19-Jährige noch nicht gesetzt. Jüngst hat er die Ausbildung zum Elektroniker mit der Fachrichtung Energie und Gebäudetechnik abgeschlossen. Im März möchte er in Oldenburg die Meisterschule besuchen. „Ich weiß nicht, wie viel Zeit ich dann noch habe“, so Albers. Seine große Leidenschaft wird das Jagdparcoursschießen jedoch weiterhin bleiben.

 

 

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